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  Presse >> Friedensprojekt gegen das Vergessen

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Feierliche √úbergabe der Gedenktafel auf dem Monte Scherbelino


Paderborn. Die feierliche √úbergabe der neuen Gedenktafel am Monte Scherbelino, der aus den Tr√ľmmern der zerst√∂rten Stadt Paderborn am 27. M√§rz 1945 entstand, findet heute, Dienstag, um 17 Uhr auf dem Monte Scherbelino in M√∂nkeloh statt.

Nach einer Er√∂ffnungsrede des B√ľrgermeisters Michael Dreier werden die am Friedensprojekt beteiligten Sch√ľler mit ihren Lehrern und den Schulleiterinnen Jasmina Melkic (Erstes Gymnasium Sarajewo) und Anne Greipel-Bickel (Gesamtschule Paderborn-Elsen) das Projekt erl√§utern und dann in einem vielf√§ltigen Programm ihre Arbeit vorstellen.
Kriegserfahrungen sind kultur√ľbergreifend.
Die Stadt Sarajevo ist durch die dreijährige Belagerungszeit von 1992 bis 1995 stark zerstört worden, unter den Augen der Weltöffentlichkeit sind hier 11.500 Menschen, darunter etwa 1.600 Kinder, gestorben. Die Menschen möchten nach vorn blicken ohne den Krieg zu vergessen.
Die Stadt Paderborn ist wie viele St√§dte Deutschlands zur Beendigung des zweiten Weltkrieges bombardiert worden. Das hat in der Folge Menschen befreit, aber auch zu unschuldigen Opfern gef√ľhrt und sicher auch T√§ter zu Opfern gemacht. Seit der Nachkriegszeit hat auch Paderborn einen sog. ‚ÄěMonte Scherbelino‚Äú, manche St√§dte haben auf ihren Scherbenbergen die M√∂glichkeit des Erinnerns geschaffen, in der Stadt Paderborn ist der Berg heute eher ein Naherholungsgebiet und die j√ľngere Generation wei√ü nicht, dass der Scherbenhaufen 80 Prozent der ‚Äěalten Stadt‚Äú verbirgt.
Das soll sich √§ndern. Krieg kann nicht ‚Äěeinfach‚Äú vergessen werden. Welche Rolle spielen allt√§gliche Vorurteile und Diskriminierung bei der Entstehung von Konflikten? Warum ist es so wichtig, als Individuum Mensch fr√ľhzeitig eine eigene Position zu den Formen friedfertigen Miteinanders, nicht nur in Europa, zu beziehen? Diesen und vielen weiteren Fragen sind die bosnischen und deutschen Sch√ľlerinnen und Sch√ľler der Oberstufe gemeinsam nachgegangen. Die Partnerschaft der beiden Schulen ist durch kollegiale Kontakte bereits in den Zeiten des B√ľrgerkrieges 1995 entstanden.
Im letzten Herbst wohnten zw√∂lf Gesamtsch√ľler in bosnischen Gastfamilien und konnten sich so vom kontrastreichen Leben in der Stadt Sarajevo und dem Land Bosnien und Herzegowina einen unmittelbaren Eindruck machen. Sie haben Ideen entwickelt und erprobt, wie im Rahmen des jetzigen Gegenbesuchs bis 30. April kultur√ľbergreifende Kriegserfahrungen im Rahmen regionaler Erinnerungskultur thematisiert und umgesetzt werden k√∂nnen.
Im Rahmen des Projektaustausches soll der Monte Scherbelino zu einer Erinnerungskultur ohne politische Instrumentalisierung werden. Dazu werden w√§hrend des Projektes ‚ÄěZuviel Gras √ľber der Geschichte?‚Äú geeignete k√ľnstlerische Eingriffe in den √∂ffentlichen Raum erarbeitet. Die Ergebnisse werden nun, zur Zeit des Gegenbesuchs der Sch√ľler aus Sarajevo √∂ffentlich pr√§sentiert und √ľbergeben. Das Projekt wird von der Stadt Paderborn gef√∂rdert und unterst√ľtzt.


Mahnmal am Monte Scherbelino
Foto: Marc Köppelmann

© 2015 Neue Westfälische - Stadt Paderborn, Nr. 98, Dienstag, 28. April 2015

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