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Gesamtschule Elsen feiert heute am Schlengerbusch ihr 25-j├Ąhriges Bestehen


Von Maike Stahl

Paderborn (WV). Als 1990 die Gesamtschule Elsen an den Start ging, beschwor mancher Kritiker den Untergang des Abendlandes. ┬╗Und das war nicht mal das Schlimmste┬ź, sagt Schulleiterin Annegret Greipel-Bickel. Zum 25. Geburtstag der Schule, der heute mit einem Festakt gew├╝rdigt wird, hat sie zwar allen Grund r├╝ckblickend dar├╝ber zu lachen, doch die ├Âffentliche Wahrnehmung sei immer noch differenziert.

┬╗Wir sind auf einem guten Weg, aber es besteht nach wie vor viel Aufkl├Ąrungsbedarf┬ź, meint die Gesamtschul- Pionierin. Annegret Greipel-Bickel hat die erste Gesamtschule im Hochstift, die aus einer Elterninitiative entstanden ist, von Beginn an begleitet und ist mit der Entwicklung, die die Schule genommen hat, sehr zufrieden. ┬╗Hier funktioniert das System richtig gut┬ź, meint sie. Die Sekundarstufe I ist sechsz├╝gig, die Oberstufe immerhin noch f├╝nfz├╝gig. 1300 Sch├╝ler werden von 120 Lehrern auf ihrer Laufbahn begleitet.

┬╗Unsere Sch├╝ler bilden den Querschnitt der Gesellschaft gut ab┬ź, sagt sie. Zum ersten Mal in der Schulgeschichte konnten im zur├╝ckliegenden Schuljahr alle Bewerber aufgenommen werden. ┬╗Es gab Jahre, in denen mussten wir 180 Kinder ablehnen┬ź, berichtet sie. Alle Kinder aufnehmen zu k├Ânnen sei dagegen eine ┬╗herrliche Situation ┬ź. M├Âglich geworden ist sie durch die ansehnliche Zahl von Gesamtschulen, die vor allem in j├╝ngster Zeit in Paderborn und im Umfeld gegr├╝ndet wurden.

Als Ganztagsschule ÔÇô ein Umstand der in der Gr├╝ndungsphase in Elsen noch auf Kritik stie├č ÔÇô biete sich Lehrern und Sch├╝lern ein ganz anderes Spektrum an M├Âglichkeiten, als im gegliederten Schulsystem. Jede Klasse wird von zwei Lehrern durch die gesamte Sekundarstufe II begleitet. Diese Konstanz ist Annegret Greipel-Bickel sehr wichtig. ┬╗Die Kinder finden hier eine Verl├Ąsslichkeit, die sie oft im Privatleben nicht mehr haben.┬ź Andererseits bedeute das auch eine gro├če Verantwortung f├╝r die Lehrer. ┬╗Das sind unsere Kinder, die wir in ihrer Individualit├Ąt annehmen und f├Ârdern m├╝ssen.┬ź

Teamstrukturen im Kollegium, zu dem auch Lehrer mit spezieller F├Ârderschulausbildung z├Ąhlen, bildeten die Grundlage f├╝r eine verl├Ąssliche kollegiale Arbeit. ┬╗Die ist gepr├Ągt durch gegenseitigen Respekt vor den F├Ąhigkeiten des anderen ┬ź, sagt Greipel-Bickel. Konkurrenzgerangel gebe es nicht. ┬╗Wir investieren unsere Motivation vielmehr in das Gelingen von Schullaufbahnen, nicht in deren Scheitern ┬ź, betont die Schulleiterin. ┬╗Hier muss niemand gehen.┬ź Das gelte im ├ťbrigen auch f├╝r das Kollegium, in dem es so gut wie keine Fluktuation gebe.

Deshalb sieht die Rektorin ihrem Ruhestand, den sie mit Ende des Schuljahres erreicht, auch gelassen entgegen. Sie hinterl├Ąsst ein gut bestelltes Feld, auch was die Rahmenbedingungen angeht. Passend zum Jubil├Ąum sind gerade die Erweiterungsbauten f├╝r die Naturwissenschaften und die Oberstufe fertig geworden. Insgesamt hat die Stadt 3,9 Millionen Euro investiert. Damit geh├Âren auch Abi-Klausuren im B├╝rgerhaus der Geschichte an.

Grund genug heute zu feiern. Der Festakt schlie├čt das Jubil├Ąumsjahr ab, das mit dem Kabarett Radau am Freitag und einer multireligi├Âsen Feier gestern weitere Glanzlichter bot. Die Feier, laut Greipel-Bickel eine Einladung zum Fest des Lebens, setze ein Zeichen f├╝r Verbundenheit und Toleranz innerhalb der Weltreligionen.

Schwerpunkt gemeinsames Lernen
Die Gesamtschule Elsen wird Schwerpunktschule f├╝r das Gemeinsame Lernen. Das hat der Paderborner Schulausschuss in seiner j├╝ngsten Sitzung beschlossen. Sie war vor 23 Jahren die erste weiterf├╝hrende Schule in Paderborn, die den gemeinsamen Unterricht f├╝r behinderte und nichtbehinderte Kinder eingef├╝hrt hat.

Inzwischen werden Sch├╝ler mit verschiedenen F├Ârderschwerpunkten aufgenommen. So k├Ânnen auch geistig und motorisch eingeschr├Ąnkte Kinder und Jugendliche sowie seh- und h├Ârbehinderte Kinder gef├Ârdert werden.

Da die Stadt seit 1993 kontinuierlich in die entsprechende Ausstattung der Schule investiert habe, m├╝ssten keine zus├Ątzlichen Haushaltsmittel veranschlagt werden, hei├čt es in der Beschlussvorlage. Auch personell sei die Gesamtschule hinreichend ausgestattet.

Dennoch kann voraussichtlich auch zum kommenden Schuljahr nicht allen Eltern behinderter Kinder in Paderborn der gew├╝nschte Platz in einer Integrationsklasse angeboten werden. Ein erneuter Aufruf der Stadt an die Schulen, weitere Integrationsklassen einzurichten, habe in diesem Sommer nicht den gew├╝nschten Erfolg gehabt. Lediglich die Friedrich-Spee- Gesamtschule habe zehn Pl├Ątze zugesagt.

F├╝r das kommende Schuljahr fehlen etwa zehn weitere Pl├Ątze. (ecke)


┬ę Westfalen-Blatt Nr. 226, Dienstag, 29.September 2015

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