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Leserbrief zu „Die Trümmer-Legende“ in der NW vom 23.5.16


Sie haben im Rahmen des „wiki-Paderborn“ über „Die Trümmer-Legende“ geschrieben. Es erscheint sehr befremdlich, die „offiziell bestätigte Entstehung“ als Legende darzustellen. Ihre Zeitung hat die Wandlung des Trümmerberges zu einem Teil der regionalen Erinnerungskultur im Rahmen eines Projektes der Gesamtschule Paderborn-Elsen „Vergißmeinnicht – Zuviel Gras über der Geschichte?“ im Jahr 2015 publizistisch begleitet.

Ganz kurz gefasst, geht es ja um eine Diskussion über die Erinnerung daran, dass etwa 80 Prozent der damaligen Stadt in Schutt und Asche verwandelt wurde und dass das Wissen darüber langsam verblasst, sprich eine Übersetzung des Namens „Monte Scherbelino“ als Trümmerberg vielen Menschen aus der jüngeren Generation nicht mehr möglich ist. An den für die Schuttablagerung verwendeten Flächen wird darauf nicht verwiesen, dass aber z.B. ein solcher Berg als Mahnung an den Menschen, den Frieden mehr Wert zu schätzen Nutzung finden kann ist doch zentral. Im Vorfeld gab es zahlreiche Recherchen, im Rahmen des durch die Stadt Paderborn unterstützten Projektes wurde auch mit Hilfe des Stadtarchivs eine Infotafel errichtet, welche die Entstehung auch bildlich dokumentiert. Ausgegrabene und z.T. geschmolzene Steinreste zeugen in Teilen eher von gewaltsamer Zerstörung als kontrolliertem Rückbau.

Richtig ist, dass der Trümmerberg (u.d. Inselbadstadion) auch nach Anhäufung mit Kriegstrümmern noch als Schutthalde genutzt wurde, das hat aber nichts mit Legendenbildung zu tun, sinnvoll ist am Ende doch hier nicht die nachträgliche gedankliche Mülltrennung, sondern die Erkenntnis, sich die Umstände der gewaltigen Zerstörung dieser Stadt in Erinnerung zu rufen.

Bei dem Satz „Der Monte wie ihn die Paderborner liebevoll nennen...“, scheint ein Zitat der dort oben platzierten Infotafel zu sein, vielleicht ein Aufruf die 2000 Vergißmeinnichtpflanzen im Unendlichkeitszeichen in jed. neuen Frühling dort oben wahrzunehmen und zu denken, „Oh wie schön ist Frieden“

Frank Dunschen
33102 Paderborn

© 2016 Neue Westfälische, Mittwoch 25. Mai 2016

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