Kontakt  |  Impressum  |  Sitemap  |  Intern  
 Glossar  | Suche  
  Unsere Schule  | Fachbereiche | Schüler | Eltern | Ganztag | Schulsozialarbeit | Integration | Gym. Oberstufe | Teamstruktur | Schulprogramm  
 
  Presse >> Lehrerausbildung reformieren

  - Mensa 
  - Schuljubiläum 
  - Ehemalige 
  - Presse 
  - Termine 
  - Projekte 
  - Offene Stellen 
  - Schulinfos 
  - Aktuelles 
12.09.2017
Besuch des Glaubensgartens auf der Landesgartensch ...

Schule der Zukunft auf Bildungskongress diskutiert


Lokales
VON JULIA GRAVENSTEIN
Paderborn-Elsen.
„Bildung ist ein Thema, was uns allen unter den NĂ€geln brennt“, sagt Sigrid Beer, Landtagsabgeordnete und bildungspolitische Sprecherin der GrĂŒnen. Das hat man auch auf dem Bildungskongress „Schule der Zukunft“ der Heinrich Böll Stiftung NRW gemerkt.
Etwa 140 Teilnehmer trafen sich am Samstag von 11 bis 17 Uhr, um sich ĂŒber den Bildungsteilbereich Schule auszutauschen. Dabei wurde in vier verschiedenen Foren „heiß diskutiert“, wie Kerstin Haarmann, Vorsitzende der Heinrich Böll Stiftung resĂŒmiert.
So zum Beispiel ĂŒber die Frage „Was ist uns Bildung wert?“ Dr. Axel PlĂŒnnecke vom Institut der Deutschen Wirtschaft Köln meint: „Die Rendite in Bildung ist grĂ¶ĂŸer als die Rendite von Staatsanleihen.“ Das momentane gegliederte Schulsystem sei jedoch komplett undurchlĂ€ssig und ließe nur Abstiegs- jedoch kaum Aufstiegsmöglichkeiten zu. So ist die Quote der Abiturienten in OWL deutlich unter dem Landesdurchschnitt in NRW. „HĂ€tten wir nicht so viele ZuzĂŒge von SpĂ€taussiedlern, dann wĂ€ren den Hauptschulen in NRW schon vor 15 Jahren die SchĂŒler ausgegangen“, stellt Dr. Hans-Joachim Keil, Bevölkerungs- und Wirtschaftswissenschaftler, fest. Auch der Anteil höherwertiger AbschlĂŒsse von Migranten liegt hier in OWL weit unter dem Durchschnitt von NRW. Auf dem Kongress wurde schnell deutlich: Hier wĂŒnscht man sich eine ZusammenfĂŒhrung der Schulen und mehr Gestaltungsfreiheit von der Landesebene. Vor allem die Situation an Gesamtschulen mĂŒsse verbessert werden.
Ein besonderes Augenmerk lag auch auf der Förderung von Kindern mit Behinderung. „Es gibt Studien ĂŒber die LerneffektivitĂ€t in integrativen Schulen“, erklĂ€rt Sigrid Beer, „in solchen Schulen profitieren nicht nur die Kinder mit Behinderung von dem gemeinsamen Lernen“.
FĂŒr effektives Lernen sind aber auch qualifizierte LehrkrĂ€fte notwendig. Ein brisantes Thema, zu dem vor allem Eltern viel erzĂ€hlen konnten. „Viele Kinder gehen wegen der Lehrkraft nicht gerne zur Schule, so etwas darf nicht sein“, kritisiert Beer. Unterschiedliche Leistungsniveaus, schlechte Lernergebnisse aufgrund der LehrkrĂ€fte, so etwas mĂŒsse verhindert werden. „Wir brauchen einen ganz neuen Entwurf zur Lehramtsausbildung“, folgert sie. Ausdiskutiert ist das Thema Bildung an Schulen noch lange nicht. Der Bildungskongress in Elsen war ein Anfang. „Aufgrund der großen Resonanz und den tollen inhaltlichen Ergebnissen werden wir einen solchen Kongress sicher noch an weiteren Standpunkten durchfĂŒhren“, sagt Kerstin Haarmann vom Vorstand der Stiftung.
www.boell-nrw.de
© 2008 Neue WestfÀlische Paderborner Kreiszeitung, Dienstag 16. September 2008


Organisatorinnen: Die Vorstandsmitglieder der Heinrich Böll Stiftung Kerstin Haarmann und Sigrid Beer.

FOTO: JULIA GRAVENSTEIN

Zum Anfang der Seite

  Letzte Änderungen
19.09.17
Aktuelles
19.09.17
Berufsorientierung
15.09.17
EssensplÀne
11.09.17
Klassenpflegschaften
8.09.17
Termine
4.09.17
SchĂŒlerInnenhilfe
4.09.17
Eltern
21.08.17
Berufsorientierung
11.07.17
Schulinfo
©2017 Gesamtschule Paderborn Elsen