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  Presse >> Gemeinsamer Unterricht in Elsen ist zukunftsweisend

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Gesamtschule feiert 20. Geburtstag der Integrationsklassen


VON MELANIE WIGGER

Paderborn. Eine Schule für alle Kinder – diesem Anspruch hat sich die Gesamtschule Paderborn-Elsen verpflichtet.
Seit Jahren findet der gemeinsame Unterricht von Schülern mit und ohne Behinderung statt. „Unsere Gesellschaft besteht aus Menschen mit jeglichen Problemstellungen – das spiegelt sich auch in der Schule,“ erklärte die Schulleiterin Annegret Greipel-Bickel.


Pädagogen, Eltern und Kinder ziehen seit 20 Jahren an einem Strang, um den Unterricht in den Integrationsklassen zu verbessern. Zum Jubiläum des gemeinsamen Unterrichts wurden Experten eingeladen, um über die Zukunft von Integration und Inklusion zu diskutieren.

Unter dem Begriff Inklusion werden pädagogische Ansätze für diesen gemeinsamen Unterricht in der Zusammenarbeit von Sonderpädagogen und Gesamtschullehrern erarbeitet und umgesetzt. Die Nachfrage nach einem Platz in einer Integrationsklasse sei enorm hoch, gab Frau Greipel-Bickel bekannt.

Die Schulleiterin erklärte den Festakt zu einem „ Fortbildungsprogramm“ für die Teilnehmenden. Ein Rückblick und Ausblick auf schulinterne Leistungen und Informationen zum Stand der integrativen Pädagogik gehörten deshalb zum Hauptprogramm der Schulfeier. Mit Musik und Tanz untermalten Schüler die Veranstaltung. Heinz Dobler, damaliger Didaktische Leiter der Schule, erinnerte in diesem Rahmen an die Entstehungsphase des Integrationsunterrichts. Eltern hatten Ende der 80er den Wunsch nach einer weiterführenden Schule mit Integrationsklassen geäußert, nachdem die Marienschule den gemeinsamen Grundschulunterricht für Kinder mit und ohne Behinderung eingeführt hatte. Eine Umfrage über das Interesse der weiterführenden Schule in Paderborn verlief erfolglos. Die Gesamtschule stand zu dieser Zeit selbst noch in ihrer Aufbauphase. Schulleitung und Lehrer waren zunächst unentschlossen. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, diese Einstellung habe den Anstoß gegeben, erklärt Dobler.

Landtagsabgeordnete Sigrid Beer, die den integrativen Unterricht seit Jahren unterstützt, ordnete die Elsener Gesamtschule als Grundlage für die weitere Schulpolitik ein: „Eine Schule wie diese ist eine Vorreiterschule. Solche sollten gestärkt werden, damit sie ihre Erfahrungen weitergeben können und Netzwerke schaffen, die sich langfristig auf andere Schulen ausdehnen“, sagte Beer.

Auch der Festvortrag „Von der Integration zur Inklusion“ von Prof. Dr. Rolf Werning verwies auf positive Zukunftschancen für die Inklusion als schulpädagogische Praxis. Der Experte der Universität Hannover befürwortete eine schrittweise und kontinuierliche Einführung der Inklusion, wofür die Elsener Gesamtschule mit ihrem Motto „Schule in Bewegung“ vorbildlich sei. „Es ist die Aufgabe der Schulkultur, die Entwicklungs- und Leistungsförderung ausnahmslos aller Schüler anzugehen.“


© 2012 Neue Westfälische - Paderborner Kreiszeitung, Samstag 16. Juni 2012

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