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Stadtplaner ĂĽberlegen, wie die Gesamtschule Elsen baulich erweitert werden kann


VON SABINE KAUKE

Paderborn. Die Gesamtschule Elsen platzt aus allen Nähten „In den letzten Jahren ist die gymnasiale Oberstufe förmlich explodiert“, sagt Schulleiterin Annegret Greipel-Bickel. Doch in absehbarer Zeit soll sich die Lage entspannen – Stadtplaner prüfen derzeit, wie die Gesamtschule erweitert werden kann.

Die Oberstufe der Schule ist ursprünglich für zwei Züge geplant worden. Mittlerweile hat sich der Bedarf allerdings längst verdoppelt, nicht aber das Raumangebot. In der Folge werden beispielsweise fast alle Klausuren – auch die Abiturprüfungen – im Bürgerhaus geschrieben, weil sonst größere Unterrichtsräume anderer Schüler blockiert werden müssten. Und Klassen aus der Sekundarstufe I können ihren naturwissenschaftlichen Unterricht nur im Klassenraum erleben, weil die Oberstufenschüler die wenigen Fachräume noch dringender benötigen.

„Das ist nicht zu tolerieren. Wir müssen allen Altersstufen und unseren Integrations-Schülern gerecht werden“, steht für die Leiterin fest. 1.286 Kinder und Jugendliche werden aktuell an der Gesamtschule unterrichtet, 250 davon in der Oberstufe.

Im letzten Schuljahr startete in der Jahrgangsstufe 11 die bisher größte Anzahl: 105 Schülerinnen und Schüler, davon 95 „eigene“, wie Annegret Greipel-Bickel betont. So viele wie noch nie. Sonst sind es, wie im aktuellen Jahrgang, im Schnitt etwa um die 70 Gesamtschüler, die in die Oberstufe wechseln. „Wir können doch unsere eigenen Schüler nicht abweisen.“ Nach Absprache mit dem Schulverwaltungsamt wurden letztes Jahr trotzdem noch 10 Bewerber von anderen Schulen aufgenommen – die übrigen 57 Interessenten erhielten eine Absage.

Vor allem seit der Einführung der auf acht Jahre verkürzten Gymnasialzeit erleben beide Paderborner Gesamtschulen eine verstärkte Nachfrage. Die einen wechseln bereits in der fünften Klasse dorthin, weil ihre Eltern das Turbo-Abi ablehnen. Andere scheuen nach dem Realschul-Abschluss das Wiederholen der 10. Klasse am Gymnasium und starten lieber in der Jahrgangsstufe 11. „An dieser Stelle gibt es in Stadt und Kreis Paderborn Platznot“, sagt Annegret Greipel-Bickel.

Das soll sich bald ändern. Sowohl in Elsen als auch an der Friedrich-von-Spee-Schule am Kaukenberg untersuchen Stadtplaner derzeit bauliche Möglichkeiten. „Wir haben den Auftrag zu prüfen, wie zusätzliche Räume für die Oberstufe geschaffen werden können“, erläuterte Helga Voß, stellvertretende Leiterin des städtischen Gebäudemanagements. An beiden Schulen seien umfangreiche Erweiterungen nötig.

In Elsen ist die Frage, ob vorhandene Gebäude auf dem Schulgelände aufgestockt werden können oder ob ein Neubau auf einem benachbarten Grundstück entstehen soll. Am Kaukenberg sollen zwölf neue Räume hinzukommen und die Mensa vergrößert werden. „Es gibt noch keine Ergebnisse, wir sind noch mitten in den Planungsgesprächen“, will Helga Voß zum Umfang erforderlicher Investitionen noch keine Angaben machen. Und was letztlich realisiert werde, „entscheidet die Politik.“

Spätestens bis Ende Juli sind allerdings offenbar Entscheidungen fällig. Denn spätestens bis dahin, so Helga Voß, sind die Kosten beim Kämmerer für den Haushalt 2013 anzumelden. Die Kommunalpolitiker aus dem Schulausschuss des Rates machen sich nächste Woche vor Ort ein Bild: Am Mittwoch, 27. Juni, tagt das Gremium ab 16.30 Uhr in der Mensa der Gesamtschule Elsen.

Annegret Greipel-Bickel beschreibt das „Mindestprogramm“ für ihre Schule so: 9 neue Unterrichtsräume unterschiedlicher Größe (bis 30 Schüler), 4 Räume für die Naturwissenschaften samt der dafür erforderlichen Sammlungsräume. Notwendig sei ebenso ein Selbstlernzentrum mit aktuellster Technik und darüber hinaus u. a. Räumlichkeiten für Lehrkräfte und Beratungsgespräche.

Die Elsener Schulleiterin macht eine „Tendenz zur Aufstockung und Überbauung“ aus. Eine Neubau-Lösung würde einen Grundstücks-Ankauf erfordern und „viel mehr Wege“ für Pädagogen und Schüler mit sich bringen. In jedem Fall schätzt – und hofft – Annegret Greipel-Bickel, dass die massiven Platzprobleme ab Frühsommer 2014 Schnee von gestern sein werden. Sorge, dass Räume der Gesamtschule in zehn Jahren leer stehen könnten, hat sie keine: „Nicht, solange es ein gegliedertes Schulsystem gibt.“ In Sachen G9 seien Stadt und Kreis Paderborn „totales Brachland.“


Der naturwissenschaftliche Trakt | FOTO: REINHARD ROHLF

Neue Westfälische - Paderborner Kreiszeitung vom 23.06.2012

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