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12.09.2017
Besuch des Glaubensgartens auf der Landesgartensch ...

Oberstufen-Boom stürzt Gesamtschule Elsen in Raumnot –
13 Klassen- und Fachräume fehlen


Von Karl Pickhardt

Paderborn (WB). Abiturienten schreiben mit der gesamten Oberstufe ihre Klausuren im Brau- und Bürgerhaus, und die Schulaula wird zum Klassenzimmer. Anders kann die Gesamtschule Elsen ihre Raumnot nicht mehr lösen. 1300 Schüler sowie 200 Lehrer und Mitarbeiter – die Schule platzt aus allen Nähten.

»Uns fehlen 13 Klassen- und Fachräume«, klagte Schulleiterin Annegret Greipel-Bickel ihr Leid und sorgte für ratlose Blicke im Bezirksausschuss Elsen, der nach 22 Jahren mal wieder den Weg ins Schulgebäude gefunden hatte. »Wir können unsere Schüler kaum noch im eigenen Haus beschulen«, drängt die Schulleiterin auf eine Lösung der Raumnot: »Wir nutzen schon die letzte Besenkammer«, sagte Greipel-Bickel dem WESTFÄLISCHEN VOLKSBLATT. Seit drei Jahren sei die Misere im Rathaus bekannt. In der sechszügigen Gesamtschule, die Jahr für Jahr bei den Anmeldungen dutzendfach Kinder oft in tränenreichen Gesprächen abweisen muss (zuletzt 80 Kinder), hat der Schülerboom inzwischen die Oberstufe erreicht. Sie ist inzwischen fünfzügig. Die Situation hat sich nach Angaben der Schulleiterin auch deshalb verschärft, weil etliche Eltern in Sorge um eine Stress-Schulzeit ein Abitur schon nach acht Jahren in den so genannten G8-Schulen ablehnen und stattdessen ihren Nachwuchs lieber in der Oberstufe der Gesamtschule sähen. Keine Chance: Die Gesamtschule Elsen, die weiterhin auf neun Jahre Schulzeit bis zum Abitur setzt, übernimmt nur eigene Schüler in der Oberstufe. »Unsere eigenen Kinder schicken wir doch nicht weg«, sagte die Schulleiterin: »Die Oberstufe wächst und wächst«.

Die seit drei Jahren ungelöste und wachsende Raumnot der Gesamtschule brachte die Politiker-Seele zum Kochen. »Das kann nicht wahr sein. Ich krieg einen dicken Hals dabei«, kritisierte SPD-Ausschussmitglied Klaus Steinbeck die Verwaltung: »So geht es nicht«. Die Kinder drängten nach, und die Verwaltung schaue zu.

Vize-Leiterin Helga Voß vom städtischen Gebäudemanagement (GMP) wollte den Vorwurf nicht auf sich sitzen lassen und nahm auch das Schulverwaltungsamt in die Pflicht. Im Übrigen sei ein Architekt beauftragt worden, auf dem Schulgelände nach baulichen Möglichkeiten zu suchen. Noch vor der Sommerpause werde das GMP Vorschläge auf den Tisch legen.

Schulleiterin Annegret Greipel-Bickel hat Aufstockungen auf zwei Gebäudetrakte sowie einen Anbau auf dem Schulgelände der Ganztagsschule ins Gespräch gebracht. Da sei aber erst die Statik zu prüfen. Andere Stimmen im Ausschuss nannten auch die benachbarte Commenius-Grundschule, die nicht mehr so ausgelastet sei wie in früheren Jahren. Eine weitere Alternative für einen Neubau bietet der Kauf eines angrenzenden 4500 Quadratmeter großen Grundstücks für 700000 Euro, auf dem zusätzlich noch ein Kindergarten gebaut werden könnte.

Dieser Kauf war zuletzt im GMP-Betriebsausschuss angesichts der städtischen Sparpolitik zögerlich beraten worden. Daran erinnerte auch Helga Voß – und erntete erneut Widerspruch. Diesmal von CDU-Ratsfrau Claudia Böger: »Das stimmt so nicht.« Ein Grundstückskauf stehe immer noch auf der Liste.


Schulleiterin Annegret Greipel-Bickel: »Wir nutzen die letzte Besenkammer«.

Westfälisches Volksblatt - Zeitung für die Stadt Paderborn und das Umland vom 11.05.2012

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