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  Presse >> Bürgerstiftung tritt für "Kinder in Not" ein

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Neuer Fonds startet mit Netzwerk aus Schulsozialarbeitern und Lehrern


Paderborn (ig). Die Bürgerstiftung Paderborn will sich auch weiterhin um das Wohlergehen von Schülerinnen und Schülern in Paderborn kümmern: Ab sofort wird ein Fonds namens "Kinder in Not" aufgelegt. Vorsitzender Hans Behringer gestern vor Medienvertretern: "Er soll in Fällen greifen, die durch die Raster der offiziellen Jugendhilfe fallen und setzt auf ein Netzwerk aus den zwölf Schulsozialarbeitern in der Stadt Paderborn und den 45 Schulen."

Zusätzlich zum Startkapital von 5.000 Euro für jeweils die nächsten beiden Jahre seitens der Stiftung hofft man auf weitere Zustiftungen. Der neue Fördertopf löst den "Essensfonds" ab, aus dem in früheren Jahren bis zu 40.000 Euro an bedürftige Schulkinder als Zuschüsse für ein kostenloses Mittagessen flossen. Diese werden inzwischen aus dem staatlichen Bildungs- und Teilhabepaket finanziert.

Der Fonds knüpft an die Erfahrungen an, die man an der Gesamtschule Elsen mit einem vor sechs Jahren gestarteten Förderprogramm gemacht hat. Hendrik Stoya (53), seit 1993 Schulsozialarbeiter an der Gesamtschule Elsen - und damit der erste seiner Art überhaupt in Paderborn - gründete damals mit Spenden den Notlagenfonds. "Das hatte ich schon lange vorgehabt, und es hat sich bewährt", berichtete Stoya gestern. Im Schnitt zwölfmal im Jahr greife der Fonds Schülern in Elsen unbürokratisch und schnell unter die Arme. Typische Fälle seien akuter Geldmangel für Schulmaterialien, Wiedereingliederungsprobleme nach längeren Fehlzeiten oder dringend nötige Fördermaßnahmen, ohne die die betreffenden Schüler sozial ausgegrenzt würden oder beim Lernen nicht mehr mitkämen.

Der Fonds "Kinder in Not" soll nach einem entsprechenden Vorschlag von Lehrern oder Sozialarbeitern möglichst innerhalb einer Woche über Unterstützung für das betreffende Kind entscheiden. Dafür zuständig sind neben Stoya, der den Fonds fachlich berät, Elke Schweikert-Hollwedel (58), Schulsozialarbeiterin der Stadt Paderborn, und Georg Israel (66), der als ehemaliger Dozent an der Universität Paderborn zuletzt auch die Geschäftsführung eines Landesprogrammes für Gesundheitsförderung und Bildung inne hatte. Stoya: "Wenn nötig, stimmen wir uns kurz am Telefon ab, und dann wird schnellstens geholfen."

Praktisch kommt vor allem den Klassenlehrern große Bedeutung zu: Sie sind gefordert, entsprechende Notlagen bei den Kindern zu erkennen und den Fonds einzuschalten. Hendrik Stoya: "Aber auch die Eltern können sich natürlich melden." Allerdings sei es vielen wohl peinlich, um Hilfe zu bitten. Andere wiederum seien auch gar nicht in der Lage dazu.

Hans Behringer warb gestern ausdrücklich um weitere Spender: "Wer dem Fonds Geld überweist, kann sicher sein, dass dieses dann auch speziell dafür und nicht in anderen Förderprojekten der Bürgerstiftung Verwendung findet." Das Spendenkonto: Fonds "Kinder in Not", Kontonummer 92577, BLZ 47250101, Sparkasse Paderborn.


Hendrik Stoya (v.l.), Elke Schweikert-Hollwedel und Georg Israel leiten den neuen Fonds „Kinder in Not“ | FOTO: HANS-HERMANN IGGES

Neue Westfälische - Paderborner Kreiszeitung vom 19.06.2012

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