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  Schulprogramm >> Partnerschulen >> Erstes Gymnasium von Sarajevo >> Spurensuche MenschenwĂĽrde 2012-2013

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12.09.2017
Besuch des Glaubensgartens auf der Landesgartensch ...

Fremde werden Freunde und stellen Fragen zum Frieden in Sarajevo und Paderborn
Elsener Gesamtschüler weilen zum Opferfest Kurban Bayram in Sarajevo, sie begeben sich – im Rahmen eines Projektes gefördert durch die „europeans for peace“ der Stiftung evz – auf die „Spurensuche Menschenwürde“ und drehen kurze Filme zum Thema der Menschenrechte.
Die bosnischen Gastgeber mit Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Elsen während eines Ausfluges nach Mostar
Sarajevo so nah und doch so fern? Schnell geht es mit dem Flugzeug von Köln zum internationalen Flughafen nach Sarajevo wo im April 1992 die Belagerung der Stadt begann, welche erst im Februar 1996 nach der Tötung von etwa 11500 Menschen verschiedener Ethnien (darunter 1600 Kindern) endete. Lang dauert der Prozess, zu begreifen, was auf dem nahen Balkan unter den Augen der Weltöffentlichkeit geschehen ist. Menschenrechte wie der Artikel 1 „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ mit dem gern zitierten Satz „Die Würde des Menschen ist unantastbar…“ wirken vor dem Hintergrund kriegerischer Auseinandersetzungen immer wie Floskeln.
Kriegserfahrungen sind kulturübergreifend, -in Sarajevo sind die Kriegsruinen im Bild der Stadt allerdings noch ebenso Realität wie die alltägliche Begegnung mit Zeitzeugen des Krieges. Der Wahnsinn rückt entsprechend näher…, friedvolles Miteinander wird plötzlich wahrgenommen und erfährt eine ganz neue Bedeutung. Welche Bedingungen/Einstellungen sind neben der Notwendigkeit einer Erinnerung an das „Antasten der Würde von Menschen“ wichtig, dass der Grundsatz z.B. des Artikels 1 gegenwärtig und zukünftig stärker gewahrt wird? Welche Rolle spielen Vorurteil und Diskriminierung bei der Entstehung von Konflikten? Warum ist es so wichtig, als Individuum Mensch so frühzeitig eine eigene Position zu Formen friedfertigen Miteinanders -nicht nur in Europa- zu beziehen? Diesen und vielen weiteren Fragen sind die bosnischen und deutschen SchülerInnen der Oberstufe gemeinsam nachgegangen, sie haben im Rahmen des Austausches themenorientiert Kurzfilme zu eigenen Ideen erstellt (Trickfilme, Zeitzeugeninterviews, Filmcollagen, Dokumentation von Gesang…). Begleitet und unterstützt wurden sie dabei von ihren Lehrern Tanja Roloff und Frank Dunschen, sowie dem Paderborner Künstler und Bildhauer Manfred Webel.
Aussichtspunkt fĂĽr einen Blick auf die Stadt Sarajevo
Vom 23.10.2012-30.10.2012 lebten SchülerInnen der Gesamtschule Paderborn-Elsen in bosnischen Gastfamilien und konnten sich so einen sehr unmittelbaren Eindruck machen vom kontrastreichen Leben in der Stadt Sarajevo heute. Den Lifestyle junger, vorwiegend bosnischer Muslime heute beschreibt die Schülerin Lorena Happe mit folgenden Worten: „Genieße jeden Moment, auch wenn er noch so klein erscheint und behalte ihn in guter Erinnerung“ und „Alle haben uns mit einem großen Herz aufgenommen“, sogar zur Zeit des Kurban Bayram, dem Opferfest als höchstem islamischen Fest, welches sich über mehrere Tage erstreckt. Die Stadt fasziniert heute mit westlicher Orientierung und geschichtlich gewachsenen unterschiedlichen ethnischen Prägungen und Identitäten -lebendiger Pluralismus. Heute mit einem anständigen Maß an Toleranz.
Die Ergebnisse werden zur Zeit des Gegenbesuchs ab dem 23.04.2013 an der Gesamtschule Paderborn-Elsen mit einem Blick auf die Dinge hier ergänzt und anschließend der Schulöffentlichkeit präsentiert, eine Auswahl entstandenen Filmmaterials ist dann auf der Internetseite der Gesamtschule und der Stiftung „evz“ online gestellt. Mensch sei Mensch.
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