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  Schulprogramm >> Zusammenarbeit mit externen Partnern >> Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

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12.09.2017
Besuch des Glaubensgartens auf der Landesgartensch ...

Zusammenarbeit der Gesamtschule Paderborn –Elsen mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Seit Mitte der 90er Jahre begann sich die Schulgemeinde der Gesamtschule Paderborn Elsen im Bereich der Friedenserziehung zu engagieren. Über die Unterstützung einer bosnischen Schule in Sarajevo während des Krieges in Jugoslawien und der anschließenden Schulpartnerschaft zwischen den beiden Schulen wurde ein erster Meilenstein gesetzt. Um auch diesen friedenspädagogischen Schwerpunkt auch in der Sekundarstufe I noch deutlicher geltend zu machen, wurde ab 2009 über eine Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in allen Gremien der Schulgemeinde intensiv diskutiert.

2011 wurde dann die Ausstellung des Volksbundes „ Was heißt hier Frieden“ vom Kreisvorsitzenden des Volksbundes, Herrn Landrat Manfred Müller, an der Gesamtschule Elsen feierlich eröffnet. Ab 2012 finden im jährlichen Rhythmus Fahrten zur Jugendbegegnungsstätte Golm des Volksbundes auf der Insel Usedom statt. Daran neben in der Regel 25 – 30 Schülerinnen und Schüler des 9. Schuljahrs teil. Die Fahrt zum Golm ist in den schulinternen Lehrplan des 9. Schuljahres eingebunden.

Die Gesamtschule Paderborn-Elsen verfolgt mit dieser Fahrt friedenspädagogische Ziele für die gesamte Schulgemeinschaft. Dazu möchte sie sich mit der Erkundung, Aufbereitung und Darstellung von gesellschaftlich und historisch relevanten Orten beschäftigen, um dabei ein exemplarisches Erfahren und Lernen zu ermöglichen. Ziele ist es mittels der Fahrt zum Golm die unterrichtliche und außerunterrichtliche Auseinandersetzung mit der Kriegs- und Vernichtungspolitik des NS-Regimes anschaulicher und erfahrbarer zu gestalten.

Dazu werden auf Usedom verschiedene Erinnerungsorte besucht, die exemplarisch für einzelne Aspekte dieser Kriegspolitik und deren Folgen stehen. Besonders die Insel Usedom bietet eine große Dichte von Erinnerungs- und Gedenkstätten, die Täter- wie verschiedene Opferperspektiven darstellten.

Als konkrete Orte sollen hier die Mahn- und Gedenkstätte Karlshagen (Opferort) und das historisch-technische Museum Peenemünde (Täterort) sowie die Kriegsgräberstätte Golm (Opfer des Luftangriffs auf Swinemünde im März ‘45) genannt werden, die verschiedene Zugänge zur nationalsozialistischen Kriegs- und Vernichtungspolitik und deren Folgen ermöglichen.

Auf der Insel Usedom ist auch jeweils eine Begegnung mit Gruppen polnischer Jugendlicher aus Świnoujście (Swinemünde) geplant, die sich auch mit den oben genannten Gedenkorten beschäftigt haben. Dabei sollen über einen Vergleich der Erinnerungskultur europäische Fragestellungen aufgeworfen werden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereiten sich in einem halbjährigen Kurs auf den Besuch der Gedenk- und Erinnerungsstätten vorbereiten. Sie stellen einen repräsentativen Querschnitt der Schülerschaft der Gesamtschule Paderborn-Elsen dar und haben sich im Zuge der Projektidee zusammengefunden. Besonders unter dem Aspekt der Partizipation ist bemerkenswert, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit sonderpädagogischem Förderbedarf und mit Migrationshintergrund zu der Gruppe gehören.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden nach ihrer Rückkehr im Zuge einer nachhaltigen Auseinandersetzung ihrer Erfahrungen und Eindrücke dokumentieren und ihren Lerngruppen im GL – Unterricht vorstellen.
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