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Inklusion
Gemeinsames Lernen aller Kinder – Es ist normal verschieden zu sein!

Die Gesamtschule Paderborn Elsen sieht sich seit ihrer Gründung in der Verantwortung eine Schule für alle Kinder zu sein. Deshalb hat der Bereich des Gemeinsamen Lernens, den es hier seit über 20 Jahren gibt, eine besondere Bedeutung. Wir sind Vorreiterschule für Inklusion und entwickeln unser Schulprogramm dahin weiter. Deshalb nehmen wir jetzt in der Regel zwei Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf pro Zug auf, das heißt zurzeit ca. zwölf Schülerinnen und Schüler in jedem Jahr. Die Zusammensetzung der sechs Klassen eines Jahrgangs erfolgt aufgrund pädagogischer und organisatorischer Leitlinien. Dabei können wir die Klassenfrequenz auf 27 Schülerinnen und Schüler im Durchschnitt senken.

Wir sind Schwerpunktschule für „Geistige Entwicklung“ und „Körperlich-motorische Entwicklung“, weil wir seit vielen Jahren Schülerinnen und Schüler mit diesen Förderschwerpunkten unterrichten. Mit diesen Schülerinnen und Schülern arbeiten an unserer Schule nicht nur LehrerInnen der Sek I und Sek II sondern auch sonderpädagogische Lehrkräfte, Integrationshelfer, SozialarbeiterInnen, Physiotherapeutinnen, Logopädinnen usw.

Chronik

Mit Beginn des Schuljahres 1992/93 begann nach monatelangen Vorarbeiten an der im Aufbau befindlichen Gesamtschule Elsen der Schulversuch „Integration“. Ziel des Schulversuchs war es unter Realitätsbedingungen zu erproben, ob ein gemeinsamer Unterricht mit behinderten und nichtbehinderten Schülerinnen und Schülern im Rahmen eines normalen Gesamtschulbetriebs möglich ist.

Was 1992/93 mit vier „Gutachtenkindern“ in der Klasse 5B begann, hatte sich bis 2012 beim 20-jährigen Jubiläum zu einem ausgewachsenen Großprojekt gemausert. Insgesamt 47 Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf wurden 2012 in insgesamt sechs I-Klassen und in Einzelintegration unterrichtet.

Seit der Änderung des Schulgesetzes 2013 nimmt die Gesamtschule Elsen in jedem 5. Schuljahr in der Regel zwölf Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf auf. Dadurch werden aktuell 56 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet.

Auch die Anzahl der Sonderpädagogen ist kontinuierlich gewachsen. Im Schuljahr 2013/14 unterrichteten insgesamt sieben LehrerInnen mit unterschiedlichen sonderpädagogischen Schwerpunkten an der Schule.

Unterrichtsorganisation

Die Verantwortung für die Klasse liegt beim Klassenlehrerteam, das aus RegelschullehrerInnen und einem Sonderpädagogen besteht, die gemeinsam unterrichten. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten niveaudifferenzierte Unterrichts- und Lernangebote gemäß ihrer individuellen Lernvoraussetzungen. Alle Schülerinnen und Schüler lernen auf ihrem Lernniveau und meistens am gleichen gemeinsamen Lerngegenstand und Unterrichtsinhalt. Nicht alle Schülerinnen und Schüler müssen die gleichen Lernziele erreichen. Die Leistungsbewertung erfolgt unterschiedlich, je nach den gesetzlichen Vorgaben Zum „Gemeinsamen Lernen“ gehört neben dem Prinzip der Individualisierung und Differenzierung auch die Multiprofessionalität. So wird die Arbeit in diesen Klassen gestaltet und unterstützt von:

LehrerInnen der Sekundarstufen I und II
sonderpädagogischen Lehrkräften
SozialarbeiterInnen
Studierenden und StudienreferendarInnen
IntegrationshelferInnen
BerufsberaterInnen
PhysiotherapeutInnen und LogopädInnen
MitarbeiterInnen der auĂźerschulischen Partner, wie dem Jugendtreff Elsen

Klassenraum

Besonders gestaltete Klassenräume entsprechen den Bedürfnissen des „Gemeinsamen Lernens“. In einem Nebenraum können SchülerInnen in wechselnden Kleingruppen, aber mit Sichtkontakt zur Klasse, arbeiten – selbstverständlich barrierefrei und bei Bedarf mit individuellen Möbeln und technischen Hilfsmitteln ausgestattet.

Förderpläne

Für SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden halbjährlich individuelle Förderpläne als Grundlage der pädagogischen Arbeit erstellt. Darin werden auf der Basis einer ausführlichen Diagnostik die individuellen Bildungsziele formuliert, überprüft und fortgeschrieben.


Besondere Projekte und Fördermaßnahmen
LPO (Lebenspraktische Orientierung)
Schülerfirma „Mensa Cookies“
Fahrradwerkstatt
REAVIS (Schulung handwerklich-motorischer Fertigkeiten)
STAR (Schule trifft Arbeitswelt)
Physiotherapie in einem eigenen Raum in der Schule
Für diese Projekte und den Übergang in den Beruf steht der Schule mit Frau Nalwaya auch eine städtische Sozialarbeiterin zur Verfügung.

Ansprechpartner:

Friedhelm Böger, Stv. Schulleiter
 
Weiterführende Links
>> Mensa Cookies >> Leitlinien des Gemeinsamen Lernens
>> LPO (Lebenspraktische Orientierung) >> Umfangreiche Informationen aus der Pionierzeit des Gemeinsamen Unterrichts
 
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